Freitag, 17. Juni 2016

KRAKOW TRAVEL DIARY

Travel Diary Postcard
Manchmal muss man ja bekanntlich zu seinem Glück gezwungen werden. Nagut, gezwungen wurde ich nun wirklich nicht, aber wer weiß, ob ich von alleine so bald auf die Idee gekommen wäre, Krakau einen Besuch abzustatten. Dank meiner lieben Lali und Roombeez wurde aber genau das letzte Woche in die Tat umgesetzt. Wir hatten eine wunderbare Zeit in der zweitgrößten Stadt Polens - und auch wenn ich keine Vergleichsmöglichkeit habe, würde ich behaupten: die schönste Stadt Polens. 
Gewohnt haben wir direkt am Rand der belebten Altstadt. Mehr über unser Apartment erfahrt ihr HIER IN UNSEREM BERICHT AUF ROOMBEEZ

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Da unser Apartment so dicht an der Altstadt lag und das Wetter wunderschön war, sind wir nach unserer Ankunft direkt los spaziert, um uns die Stadt anzuschauen und erste Eindrücke aufzusaugen. Vorher stärkten wir uns noch mit einer unglaublich süßen und füllenden Zimtschnecke im grünen Park, der sich einmal um die gesamte Altstadt zieht. Diese wurde im zweiten Weltkrieg übrigens komplett verschont und versprüht daher einen wunderbaren Charme. In den folgenden Tagen haben wir viel Zeit in der Altstadt verbracht, denn hier reihen sich süße Cafés und moderne Restaurants aneinander. In Krakau leben sehr viele Studenten und das merkt man total. Wer auf der Suche nach hippem Frühstück à la Chia-Pudding, Granola, Omelette & Co ist, wird genauso fündig, wie jene, die sich nach Croissants mit Schokoaufstrich oder eben einem klassischen polnischen Frühstück sehnen. Vegane Bürger? Glutenfreie Nachspeisen? Alles kein Problem in Krakau! Meine Tipps für Restaurants und Cafés folgen noch, wer schon einmal einen Blick darauf werfen möchte, kann sich bereits in Lalis Travel Diary informieren. 

Travel Diary BReakfast

Alle Cafés und Restaurants, die wir besucht haben, überzeugten uns nicht nur mit ihrem leckeren Essen und der großen Auswahl, sondern auch mit ihrem Interiordesign. Wir sind da beide ziemlich anfällig für und verfallen darin, Fotos zu schießen, bevor wir endlich essen. Frische Blumen, angesagte Kakteen und Sukkulenten, rustikale Holzmöbel, rohe Backsteinwände, eindrucksvolle Bilder, coole Lampen, eine Menge Schriftzüge bis zu Fahrrädern an Wänden - wir waren begeistert. Noch begeisterter waren wir ehrlich gesagt von den Preisen. Es war uns schon bewusst, dass der Euro eine stärkere Währung ist, als der Polnische Zloty, aber ich glaube für uns beide war es bei jeder Rechnung wieder überraschend, wie günstig man dort wegkommt. Einen großen Becher Chia-Pudding, für den man in Hamburg gut und gerne in angesagten Cafés mal 6-8 Euro zahlt, kostet dort knapp 2 Euro. Ein kompletten Frühstück mit Brotkorb, Croissants, Marmelade, Granola und Kaffee für zusammen 8 Euro. Was uns am meisten staunen ließ, war wahrscheinlich unser erstes Abendessen. Insgesamt hatten wir jeder eine Hauptspeise (Burger mit Pommes und Pasta), einen halben Liter Wein, einen Eistee, einen halben Liter Wasser und einen Nachtisch für zusammen knapp unter 25 Euro. Und das in einem Szene-Restaurant. Wow. 

Travel Diary Wesola

Neben der Altstadt und ihrem Herzen, dem größten europäischen Marktplatz (der ist wirklich riesig!), ist auch das jüdische Viertel ein absolutes Must-See! Hier findet ihr Streetart, weitere unzählige Cafés und Restaurants (welche schon von außen mit Wein und Wodka werben) und kleine Boutiquen. Wir wurden am dritten Tag direkt in zwei Second-Hand-Shops fündig und haben außerdem einen super coolen Interior Concept Store entdeckt. Im jüdischen Viertel gibt es außerdem den Plan Nowy, auf dem man eine riesige Anzahl des traditionellen polnischen Brotes "Zapiekanki" kaufen kann. Wir haben es natürlich probiert und fanden es ganz lecker, aber unser absoluter Favorit waren die "Obwarzanek". Das ist ein Gebäck in Kringelform, welches es an wirklich jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Es gibt sie mit Mohn, Sesam, Käse und anderen Toppings und die Preise variieren zwischen 1,40 PLN und 1,80 PLN (umgerechnet in Euro sind das 30-40 Cent!). So lecker! 

Travel Diary Walls

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Krakau liegt übrigens an der Weichsel und um den Fluss herum laden viele Grünflächen zum Verweilen ein. Wir haben uns nach einem langen Fußmarsch, unter anderem durch den schönen botanischen Garten, an der Weichsel für einen leckeren Eiskaffee (mit Eiskugel natürlich) auf einem Boot-Restaurant entschieden. Eis heißt auf polnisch übrigens "Lody" und es gibt in Krakau unglaublich viele Eisdielen, das fällt richtig auf. 

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Wir hatten eine wirklich wunderschöne Zeit in Krakau, was natürlich auch ein wenig an dem unglaublich gutem Wetter lag und daran, dass Lali und ich ENDLICH mal zusammen verreist sind, was wir eigentlich schon länger mal vorhatten. Den Hauptteil hat aber die Stadt Krakau an sich mit all ihren kleinen Überraschungen und ihrem angenehmen Flair übernommen. Übrigens steht Krakau bei den meisten Amerikanern und Kanadiern, die einen Eurotrip machen, ganz oben auf der Liste. Ich habe das Gefühl, davon könnten wir Europäer uns etwas abschneiden. Ich würde jedem von euch eine Reise nach Krakau ans Herz legen, am besten im Sommer, denn man kann sehr viele schöne Dinge draußen machen und die Stadt auf sich wirken lassen. 

Nächste Woche folgen meine Outfits aus Krakau, ein paar Tipps zum Essen gehen und meine top 10 Must-Dos/Must-Sees!

Ward ihr schon einmal in Krakau? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nicht, habt ihr jetzt Lust, vielleicht mal ein langes Wochenende dort zu verbringen? Ich freue mich über eure Kommentare!

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Kommentare:

  1. Krakow steht schon länger auf meiner Bucketlist, nach meinem Abschluss mochte ich dort gern ein verlängertes Wochenende mit meinem Papa verbringen, da die Stadt ganz nach meinem Geschmack zu sein scheint und er sowieso ein großer Polenfan ist :)

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