Sonntag, 8. Juni 2014

ON MY MIND - The Future and Anxiety

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EN// When I was 16 I did not know what I wanted to do with my life. Whenever somebody asked me about my future I used to say I want to be happy. That's it. And nothing has changed. And with nothing I actually mean nothing. Not only that I still want to be happy but also that I do not have a clue what to do with my life. And with 16 I thought I will have found my way with 23. 

Duh. Well, of course I would love to do many things but I am talking work-wise. After 3 and a half years of work experience next to my studies and now in my internship I am pretty certain about what I do NOT want to do. That is for sure. You will not see me in a bank or even some other job in the service sector. I can spot myself better in the consumer good industry out of that simple reason that I need to identify with the product I am selling or working on. That pretty much reduces the possibilities to fashion, beauty and food. 

I know that I like to talk, I like to be creative, I do not like to sit at my desk the whole time and quietly work for myself. I freaking hate that. I need to stand up, walk, communicate, spread ideas. I also love to write. But am I patient and talented enough to sit down and write a whole book? Would anyone be interested in that? Would I apply for an internship again - with almost 24 years and lots of work experience (also international!) and a bachelor's degree? No! But why does every junior job position already require 2-3 years of significant and field-related work experience? And what kind of job am I looking for anyway? And do I want to study again? Do I want to have a master's degree? Yes! Because I prefer studying over working. I like to learn. I am good at exams. I should study. But what? And where? And which university would accept me and my dual bachelor degree? Would I really want to leave the city or country? Yes! I want to see the world. But I miss my boyfriend, family and friends like hell. And I do not have an unlimited bank account. And oh, by the way, what do I want to study? 

Oh my god. I am so exhausted. Exhausted from nothing but agonizing. My head and heart are going to explode or break soon. I did not even apply to anything. No job. No university. I did not even take the GMAT although I started studying for it half a year ago. And then I ask myself why? There has to be a reason for my procrastination, right? 

And as I am typing this I realize that this is more of a diary entry than a blog post. Not fashion related, not even interesting and no turning point or conclusion in sight. But maybe some of you can relate to it. Maybe someone feels as lost as I do sometimes. It is always good to know that you are not alone out there. That you can never tell from the outside what is going on in another person's head. 

Sometimes I wake up at night and feel anxious. Sometimes it comes out of nothing. Anxiety is something relatively new to me and it hits me pretty hard every time it sneaks around. I do worry a lot. I do worry too much. And I think everybody else has got the plan. But they do not. Not everyone. And then I just have to think of how lucky and blessed I am. To have the most caring parents, the most loving boyfriend, the most amazing friends. I have a bachelor's degree and graduated within the top 10% of my class. I had the best childhood ever. I am able to live in New York City right now. I have a lot. I have a lot to be thankful for. And all these things outweigh the big knot of thoughts in my head that triggers anxiety. 

But still, what am I going to do in 2 months time? 

(DE// Sorry, es gibt keine deutsche Übersetzung. Ich habe einfach auf englisch angefangen zu schreiben, weil ich gerade noch so drin war. Wenn euch der kleine Ausbruch da oben irgendwie doch gefallen hat, kann ich euch auch Chi's Artikel empfehlen. Und lasst mir gerne eure Gedanken zu dem Thema da. Und auch zu dem Post an sich. Ob ihr so etwas nie wieder hören wollt oder das schon in Ordnung war. XO.)

Kommentare:

  1. Finde ich gut, dass du sowas auch postest, schließlich kann jeder sich damit irgendwie identifizieren. Ich kann mich zum Beispiel auch null entscheiden, was ich studieren will :/
    Aber irgendwie findet man schon seinen Weg. Vielleicht dauert es länger, vielleicht auch nicht. Mal sehen.
    Lg

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  2. Mir gehts genau wie dir. Ich bin 24, mache allerdings schon gerade meinen Master und weiß nur, was ich nicht alles will. Mit dem Unterschied, dass ich keine Arbeitserfahrung habe. Und was ich in einem Jahr machen soll? Keine Ahnung. Geld verdienen wäre schön, aber als was? Keine Ahnung...ach, die Sache mit der Zukunft ist schon verflixt.

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    1. Puh, ja, das ist sie, aber wir schaffen das schon :)

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  3. I hope you will be fine :)
    Sara,
    http://thecrimeofashion.blogspot.fr

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  4. sehr toller Post! Ich stehe noch vor meinem Studium und bewerbe mich gerade für ein Vorpraktikum. Ich habe auch keinen Plan, ich will etwas Eigenes machen. Etwas, das Menschen erfreut und begeistert. Nur wie komme ich dahin? Glücklich sein ist für mich auf jedenfall auch das A und O eines schönen Lebens! Irgendeinen Weg wird man eh gehen und wenn er einem nicht gefällt, biegt man bei der nächsten Gelegenheit einfach in eine andere Richtung ab. Liebe Grüße, Luu

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    1. Ich glaub du bist ganz gut auf dem richtigen Weg :) Alles Liebe und danke fuer deinen Kommentar.

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  5. Hallo Lilly,

    ich denke es gibt viele, die sich mit deiner Situation identifizieren können. Nach meinem Bachelor wusste ich auch nicht was ich machen sollte, eigentlich keinen Master, aber bekommt man so einen Job? Will ich das überhaupt schon? Die Antwort war Nein, doch das habe ich erst sehr spät gemerkt. Der GMAT war mir dann zu viel Aufwand, ich habe nur den TOEFL gemacht. Und mich dann für einen Master in Skandinavien beworben. Dort wird oft kein GMAT verlangt, die Ausbildung ist kostenlos und es wird viel Englisch gesprochen. Wenn du also denkst, du möchtest doch noch einen Master machen, schau dich gerne mal dort um. Ich persönlich bin dann an der Copenhagen Business School gelandet und bin jetzt fast fertig. Leider weiß auch ich mit 27 noch immer nicht genau was ich machen will. Aber das ist ja teilweise auch das Spannende am Leben. Man weiß nie genau wo es hinführt.
    Ich drücke dir die Daumen, das du weiterhin happy bist und deinen Weg findest :)

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    1. Hi, danke fuer deine Worte. Ich habe auch schon an Skandinavien gedacht, ist ja auch sehr schoenn dort :)

      Alles Gute fuer dich und deine ZUkunft! :)

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  6. Ich muss zugeben, ich verfolge deinen Blog bisher immer still und leise, aber bei diesem Post muss ich nun doch was schreiben. DANKE SO SEHR für diesen Post! Mir geht es zur Zeit (bzw. eigentlich schon länger) ganz genauso. Ich habe bald meinen BA-Titel und absolut keine Ahnung, was ich danach machen möchte. Eigentlich habe ich relativ gerne in meiner Fachrichtung studiert, aber für die nächsten 40 Jahre in Büros zu sitzen? Nein, danke. Noch etwas anderes studieren oder den Master machen möchte ich eigentlich auch nur ungern. Weil ich sowieso nicht wüsste, was, ich endlich meine eigene Wohnung für eine längere Zeit haben möchte, um mir endlich mein eigenes Heim richtig einzurichten - ohne in den kommenden 2-3 Jahren wieder umziehen zu müssen. Und das nötige Kleingeld fehlt sowieso. Dass die meisten Stellen für "Berufseinsteiger" eigentlich schon jahrelange Berufserfahrung verlangen, finde ich mehr als deprimierend. Ich habe mich nach dem Abitur bewusst für ein Studium entschieden - jetzt wird mir also meine Entscheidungsfreudigkeit zum Verhängnis? Wie oft bekomme ich Panikattacken, wenn ich an genau diese Sachen denke.. also nochmals herzlichen Dank dir für solche offenen Worte! Es ist in der Tat schön zu wissen, dass man damit nicht alleine ist :-)

    Liebe Grüße,
    Jess

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    1. Aww, danke fuer deinen suessen Kommentar! Ich glaube aber, man muss sich gar nicht darauf einlassen, 40 Jahre im gleichen Job zu sein. Heutzutage gibt es so viele Quereinsteiger :)
      Alles Liebe fuer dich!

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  7. Wow, der Eintrag ist toll! Ich bin stille Leserin deines Blogs, aber diesmal möchte ich einfach was schreiben! :)

    Ich kann dich sehr gut verstehen bzw. nachvollziehen wie es dir geht. Ich mache mir auch um alles viel zu viele Gedanken, als einfach dankbar dafür zu sein, was man eigentlich schon hat bzw. erreicht hat.
    Ich selbst bin 26 und stehe wieder vor der Entscheidung, was studiere ich? Nach erfolgreicher Ausbildung und nicht ganz so erfolgreichem Studium muss ich nun einen neuen Weg einschlagen... Wohin der führt, dass weiß ich auch noch nicht. Das macht mir große Angst. Und die Angst lähmt einen gerne mal. Aber, man muss da durch. Man muss seinen eigenen Weg gehen. Und man wird auch seinen Weg gehen. Wie du geschrieben hast, nicht jeder hat einen Plan. Und ganz ehrlich, Leute die schon in der Schule wussten was sie machen wolleln und den totalen Plan vom Leben haben, dass ist doch auch irgendwie gruselig...
    Ich drücke dir auf jedenfall alle Daumen, dass du das tun kannst, was dich glücklich macht! Das du deinen Weg gehst!
    "Dem Zufall verdanken wir die besten Dinge!"

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    1. Danke fuer deinen tollen Kommentar! Du hast Recht, die Leute sind doch unheimlich ;) Und wer weiss, ob die wirklich gluecklicher sind..
      Ich wuensch dir alles Gute fuer deine Zukunft!
      x

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  8. Hach, du Liebe! Mach dich doch nicht so verrückt. Woher kommt die Annahme, dass du mit süßen 23 wissen müsstest, wo du hin willst und was du machen möchtest? Wieso machst du dir so einen Druck? Lass dich treiben, probier dich aus. Du bist nicht SCHON 23, du bist ERST 23. Den größten Druck macht dir nicht die Welt da draussen, die meiste Angst machst du dir selbst. Weil du denkst, dass du so funktionieren musst, wie es die Norm erwartet? Wir werden noch lange genug arbeiten, also sollten wir uns auch die Zeit einräumen, herauszufinden was wir wollen. Zweifel beiseite lassen und aufs Herz hören, go for it!

    Liebste Grüße aus dem Norden,
    xx Charlotte

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    1. Danke fuer deinen Kommentar. Ich weiss ja, dass ich mir selbst den Druck mache, aber irgdnwas muss man halt auch machen, wie soll man sonst sein Leben bezahlen ;) Aber da findet sich schon was. Ich bin auch nicht immer in dieser Stimmung, aber manchmal, da macht es eben Angst.
      Liebe Gruesse zurueck und bis bald :) x

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  9. Liebe Lilly,
    das war in meinen Augen der beste Blogpost, den ich bisher von dir gelesen habe. Nicht nur, dass ich deine Sorge absolut verstehen kann, denn auch ich habe einen guten Uni-Abschluss und etwas Berufserfahrung, hadere aber ständig mit der Frage: "Und wie soll es weitergehen?". Ich bin sicher, dass du den den perfekten Weg für dich einschlagen wirst, denn ich habe gelernt: Selbst, wenn man die falsche Entscheidung trifft, haben diese eingeschlagenen Wege immer etwas Gutes an sich, überraschen mit Positivem.
    Ich bin außerdem begeistert von diesem Text, weil ich ihn sprachlich einfach großartig finde! Gerne mehr davon!
    Alles Liebe
    Laura

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    1. Vielen Dank fuer deinen lieben Kommentar! Ich werd bestimmt noch oefter solche Texte posten :)
      Ich finde es toll, wie positiv du denkst :) Ich werde das auch so machen.
      Liebe Gruesse

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  10. Lilly, vielen Dank für diesen ehrlichen Post.
    Zwar habe ich noch nicht meinen Abschluss, aber ich habe das Gefühl dass meine Planlosigkeit sich bis dahin auch nicht behoben hat. Aber ich kenne diesen Druck. Man muss sich entscheiden aber kann das irgendwie nicht - wovon soll man die Entscheidung abhängig machen? Es könnte auch noch ewig so weiter gehen... Semster nach Semester, Klausur nach Klausur... aber so ist es leider nicht und da dann den richtigen Weg einzuschlagen ist schwierig.
    Es ist aber auf jeden Fall schonmal super wie viel Erfahrungen du gesammelt hast. Das ist Gold wert und genau so möchte ich es auch machen. Lieber nach und nach Sachen ausschließen, das Leben leben und genießen... und dann irgendwann findet man schon den richtigen Weg. Auch wenn er durch eine spontane Entscheidung eingeleitet wird...
    Ich bin gespannt was du für einen Weg gehen wirst, aber einen "falschen" wirst du sicherlich nicht gehen du schlaues Ding! :)

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  11. poah, du sprichst mir so dermaßen aus der seele. fast schon gruselig :D

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I love reading your comments. Thank you <3

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