Donnerstag, 28. Juli 2016

OUTFIT: Culottes, Crop Top, Komono Sunglasses and CLUSE Watch

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Sonnenbrille - Komono via Brandfield
Culottes - Zara
Top - Brandy Melville
Tasche - Zara
Fotos - Ania


Heute habe ich mich endlich mal wieder mit Ania getroffen. Wir haben ja unseren Master zusammen gemacht und seitdem wir keine Vorlesungen haben, sehen wir uns nicht mehr täglich, sondern leider ganz schön selten. Umso schöner, dass wir heute einen sonnigen Nachmittag miteinander verbringen konnte. Dabei haben wir auch schnell das Outfit der anderen fotografiert und ich glaube das ist ein absoluter Rekord, dass ich das Outfit am gleichen Tag noch veröffentliche.

Das Highlight meines Outfits ist für mich meine neue Sonnenbrille mit den verspiegelten Gläsern. Bei Brandfield gibt es eine riesige Auswahl an coolen Sonnenbrillen und ich hab mich für meine erste der Marke Komono entschieden. Die machen auch schöne Armbanduhren, ich freue mich aber über meine erste CLUSE Uhr, die ich gleich mitbestellt habe. Sie ist sehr schmal und das rosa passt super zu meinen neuen Mules, die ich euch im nächsten Outfit zeige. Falls ihr nach einer tollen Uhr für euren Liebsten sucht, würde ich euch Uhren von Paul Hewitt empfehlen - so hübsch! Da mein geripptes Top einen ziemlich weiten Ausschnitt hat, trage ich gerne eine oder mehrere Ketten dazu. Ich liebe filigranen Schmuck und kombiniere gerne Silber und Gold, daher ist die Kette von Pandora gerade zu perfekt für mich. Ich habe sogar den passenden Ring dazu schon gehabt. Ich kann euch Brandfield wirklich mit reinem Gewissen empfehlen, der Versand ging unglaublich schnell und die Produkte waren hübsch verpackt. 

Mein Outfit ist ansonsten sehr typisch für mich: schwarz. Wie findet ihr meine neuen Sandalen? Sie sind mein Lieblings-Sale-Fund! Morgen fliege ich übrigens nach London. Wer Lust hat, mir zu folgen, added mich auf Snapchat (mme.flawless) und Instagram (@lillycalling)! <3


In freundlicher Zusammenarbeit mit Brandfield.de

Montag, 25. Juli 2016

KRAKOW OUTFIT #3: White Off-Shoulder Dress and Chloé Dupe Sandals

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Kleid - Zara (ähnlich hier)
Schuhe - Mango (im Sale hier kaufen!)
Tasche - Zara
Choker - Asos (sehr ähnlich hier)
Sonnenbrille - Ray Ban (hier kaufen)
Uhr - Daniel Wellington (hier versandkostenfrei kaufen)

Puh, fast habe ich vergessen, euch diese Fotos zu zeigen. Was eine Schande gewesen wäre, denn Lali hat sich in Krakau echt Mühe gegeben und mein weißes Kleid super vor der Wand in Szene gesetzt. In Krakau? Ja, das ist tatsächlich schon etwas her. (Hier geht es zum Krakow Outfit #1 und Krakow Outfit #2).
Aber da Off-Shoulder-Kleider immer noch ganz oben auf der Bestsellerliste stehen und ich diese Schnürsandalen einfach abgöttisch liebe, passt der Look noch immer. Außerdem ist in Hamburg auch erst jetzt der Sommer richtig angekommen. 

Auf dem zweiten Foto versuche ich übrigens so ganz bloggerlike hin und her zu laufen, wie man das anscheinend eben so macht. Paparazzi-Style. Kann ich nur leider absolut nicht. Also werde ich in Zukunft weiterhin einfach stehend vor der Kamera posieren und mich fragen, wie alle Super-Blogger das machen: riesige Schritte laufen und dabei gut aussehen.

SHOP MY OUTFIT



Mittwoch, 13. Juli 2016

PRE-FALL FAVORITES: EDITED THE LABEL

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Klicke auf die Beschreibung, um zum Produkt zu kommen:

Rosa Mantel
Schwarzer Lederrock
Weißes Sommertop
Weiße Bluse
Lila-graues Kleid
Schwarzes Kleid
Schulterfreies Top
Graues Kleid
Beige-grauer Mantel
Roter Pulli


Dass ich seit Launch des Online-Shops und somit auch des eigenen Labels ein großer Fan von EDITED the label bin, ist wohl kein Geheimnis. Ich habe tatsächlich ziemlich viele Artikel der Marke und liebe sie. Die Farben und Schnitte passen einfach gut zu mir. Da ich als Werkstudentin bei ABOUT YOU arbeite, bekomme ich glücklicherweise ein wenig Rabatt auf die schönen Teile. Aber sie sind auch für euch recht erschwinglich und daher zeige ich euch heute meine Favoriten aus der Pre-Fall Kollektion. Ich warte zwar immer noch sehnlichst auf Sommertemperaturen, aber da der Herbst meine liebste Jahreszeit für Mode ist, kann ich es nicht lassen, schon jetzt nach einem hübschem Mantel und ein paar Pullis Ausschau zu halten. Mein absoluter Favorit ist der Wendemantel, den man in grau und beige tragen kann. Wie findet ihr die Sachen? Und könntet ihr jetzt auch schon wärmere Sachen bestellen?

Dienstag, 12. Juli 2016

INTERIOR: Scandinavian Poster Love

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Alle Poster und Rahmen via Desenio.de

Die leeren weißen Wände und wir, das war lange so eine Sache. Ich hatte bereits vor einem Jahr geschrieben, dass unsere Wohnung eigentlich fertig eingerichtet ist, und nur die Wanddekoration fehlt. Und obwohl mein Freund und ich beide einig waren, dass wir Poster aufhängen möchten, hat es lange gedauert, bis wir auch endlich welche hatten. Vor ein paar Monaten zogen endlich sehr große Drucke in unser Wohnzimmer, die ich euch ein anderes Mal zeige. Heute aber zeige ich euch unsere neuesten Zugänge, die hauptsächlich das Schlafzimmer schmücken. Über unserem Bett klaffte lange die weiße Wand. Und dann auch noch mit Raufasertapete. 

Als ich bei Desenio eine riesige Auswahl an Postern online entdeckte und mich besonders in Kunstdrucke der Schwarz-Weiß-Kategorie verliebt habe, wusste ich sofort, dass diese Poster über unser Bett müssen. Mein Freund meinte, es mache mehr Sinn, sie gegenüber vom Bett aufzuhängen, damit wir sie auch sehen. Ich argumentierte dagegen, dass es ja auch darum geht, wie es aussieht, wenn man das Zimmer betritt. Und wenn wir im Bett liegen, ist es eh zu dunkel, um die Bilder zu sehen. Argumentation gewonnen. Poster an die Wand. 
Bei Desenio habe ich direkt auch die Bilderrahmen mitbestellt. Das hat mich sehr gefreut, dass einem direkt der passende Rahmen vorgeschlagen wird. Es gibt auch andere Rahmen, aber in unserer Wohnung dominieren die schwarzen, daher habe ich mich dafür entschieden. Noch mehr gefreut haben mich die Preise. Ich konnte erst gar nicht glauben, dass so hochwertige Poster so günstig sein können. Aber es ist tatsächlich so: hochwertig und günstig. 
Im Schlafzimmer ist mein Favorit das Meer, gefolgt von der Ballerina und der Skizze von Manhattan.  Im Badezimmer hängen jetzt das Beauty Poster und die Magnolie, im Flur die grünen Pflanzen und der witzigste Spruch, den ich bisher auf Postern gelesen habe: Do you have a name or can I call you mine?
Ich kann euch Desenio sehr ans Herz legen. Der Online-Shop hat gerade seine deutsche Seite gelauncht und wie gesagt, die Auswahl ist riesig und das Preis-Leistung-Verhältnis ist unschlagbar. 


Montag, 11. Juli 2016

Sechsundzwanzig - und jetzt?

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Ich hatte vor ein paar Tagen Geburtstag und bin 26 geworden. 

Dieser Satz steht da nun schon einige Minuten. Ich habe ihn wahrscheinlich auch 26 mal gelesen, aber immer noch nicht realisieren können. Sechsundzwanzig. 
Ich bin einfach mal 8 Jahre älter als 18-jährige. Klar, wenn ich scheinbar 18-jährige in der Bahn sehe, kommen sie mir extrem jung vor. Wenn ich aber zurück denke an meine Zeit mit 18, kommt es mir gar nicht so lange her vor. Aufgrund von noch 13 Schuljahren und da ich erst mit 7 eingeschult wurde, ist mein Abitur doch aber noch nicht so lange her. Oder doch? 6 Jahre. Wow. 
Ich bin dichter an der 30 als an der 20. Und das erstaunt mich.

Ich habe keine Angst vorm Älter werden und ich finde 30 auch nicht alt. Versteht mich nicht falsch, 26 ist immer noch jung, die Zwanziger sind klasse, und ich freue mich auf jedes neue Lebensjahr. Es geht hier vielmehr darum, dass ich es nicht begreifen kann. Dass die Zeit rennt, und rennt, und plötzlich ist man über Mitte Zwanzig und hat es nicht bemerkt. Und dass ich mich einfach nicht fühle wie 26. Denke ich. Denn ich weiß ja nicht, wie man sich mit 26 fühlen sollte.

Manchmal denke ich, ich fühle mich wie 20. Oder 22. Das ist übrigens auch das Alter, auf das ich vom Aussehen her oft geschätzt werde. 22 oder 23. Team Babyface. Aber gut, besser jung aussehen als zu alt. Wenn ich dann aber daran denke, was ich mit 20-22 gemacht habe, wie ich mich teilweise verhalten habe, was ich gefühlt habe, dann weiß ich ganz sicher, dass ich mich doch verändert habe. Ich bin auch innerlich nicht mehr Anfang 20. Meiner Meinung nach ist jeder Mensch manchmal 16, manchmal vielleicht 35, manchmal 22. In Situationen, für ein paar Minuten vielleicht. Aber so meine Basis, meine Gefühls- und Verhandlungsbasis, ist vielleicht doch Mitte Zwanzig. Ich bin selbstbewusster, ruhiger, mehr bei mir selbst. Glücklicher. 

Mit ungefähr 15 Jahren habe ich mir das alles ganz anders vorgestellt. 26 war schon ziemlich erwachsen für mich. Ich habe oft gedacht, dass ich mit 26 heirate und mit 28 ein Kind bekomme. Ich dachte, ich habe sicherlich meine Ausbildung oder mein Studium abgeschlossen, einen festen Job, den ich mag, und einen festen Partner. Woran ich mich nicht erinnern kann, ist der Wohnort. Habe ich mir ein Haus oder eine Wohnung vorgestellt, und wo? Da ich am Stadtrand aufgewachsen bin, wo die meisten Leute in Einfamilienhäusern wohnen, habe ich mich selbst wahrscheinlich auch dort gesehen. Heiraten und Kinder bekommen stand auf meiner Zukunftsliste ganz automatisch. Weil es eben dazugehörte. Als ich älter wurde und mir bewusst wurde, dass ich studieren werde und anschließend eventuell auch Karriere machen möchte, habe ich das Alter für Hochzeit und Kinder leicht verschoben, aber auch eher nur um ein Jahr. Ansonsten blieb alles gleich.

Jetzt bin ich 26, unverheiratet, und habe nicht vor, in den nächsten 2 Jahren Kinder zu bekommen. Ich bin seit hundert Jahren (fünfeinhalb) in einer festen Beziehung, wir wohnen zusammen, wir sind glücklich. Aber wir heiraten jetzt nicht. Ich bin noch nicht einmal sicher, ob ich überhaupt heiraten muss. Ich finde es schön, die Feier, den Liebesschwur, die Zeremonie, aber ich brauche keine Kirche, ich brauche sowieso nichts davon, aber vielleicht möchte ich es. Irgendwann. Kinder möchte ich auch haben, auf jeden Fall, aber realistisch gesehen nicht vor Anfang 30. Und der feste Job? Den hatte ich schon. Und ich war unglücklich. Deshalb habe ich ein Masterstudium begonnen. Damit bin ich jetzt eigentlich durch, es fehlt nur die Masterarbeit. Andere Leute haben mit 26 schon eine steile Karriere hingelegt. Ich hätte mit meinem 1.5 BWL Abschluss auch in eine Beratung oder ins Investment-Banking gehen können. Sicher hätte ich dann jetzt viel Geld verdient. Sicher wären einige Menschen stolz auf mich. Nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich, wäre ich unglücklich. Denn das bin nicht ich. Zur Zeit arbeite ich 20 Stunden die Woche als Werkstudentin in einem Online-Shop und die restliche Zeit der Woche arbeite ich an meinem Blog oder aber ich habe Freizeit. Ich gehe zum Sport, treffe Freunde. Und das finde ich okay. Ich habe ein duales Bachelor-Studium gemacht, hatte nie Semesterferien, hatte immer Anwesenheitspflicht, hatte egal ob Uni oder Praxisphase von 8 bis 17 Uhr Programm. Im Master war ich frei, und das habe ich genossen. 

Manchmal bekomme ich ein wenig Panik. Dann denke ich, dass ich lieber schnell die Masterarbeit schreiben und mir anschließend einen festen Job suchen sollte. Denn vor den Kindern möchte ich ja noch arbeiten, und zwar erfolgreich. Und dafür braucht es ein paar Jahre. Manchmal denke ich, dass ich lieber ein richtiges, festes, höheres Gehalt hätte anstatt des Werkstudentenlohns plus die variablen Blogeinnahmen. Manchmal denke ich, vielleicht sollten wir in zwei Jahren heiraten. Aber warum? Nur, damit mein 15-jähriges Ich beruhigt ist? 

Ich bin sechsundzwanzig. Ich habe ein abgeschlossenes duales Bachelor-Studium und eine abgeschlossene Berufsausbildung (die war da sozusagen inklusive). Ich habe ein 6-monatiges Auslandspraktikum bei Hugo Boss in New York gemacht. Ich war ein halbes Jahr festangestellt als Social Media Mensch. Ich habe alle Prüfungen für mein Masterstudium in Textilmanagement abgelegt. Ich habe Südafrika, die USA, Bali, Malaysia, Thailand, Singapur und viele Teile Europas bereist. Ich führe einen Blog, der mir Spaß bringt und als Nebenjob dient. Manchmal fühle ich mich jung, manchmal fühle ich mich unsicher, manchmal habe ich Angst vor der Zukunft. Aber die meiste Zeit bin ich glücklich. 

Und mit dieser Antwort wäre mein 15-jähriges Ich wahrscheinlich zufrieden.