Dienstag, 29. Juli 2014

About the impossibility of taking outfit pictures.

Business Outfits Sandra1
Dress - Zara / Shoes - Express / Sunnies - Vintage / Bag - Rebecca Minkoff

EN// It is not easy to take outfit pictures. 
First of all you need an outfit. And let's be honest and face the truth: No matter how fashionable you are - there are days when you just throw on whatever feels comfortable or when you are in such a hurry that you grab an easy dress that does not require lots of accessories. Which was the case on that very day these pictures were taken. I was late for work and almost everything was waiting for me to find the time to finally do my laundry. So I grabbed this dress. Which first of all is not my usual style because it is red. Just as a reminder: Red is a real color. I don't like wearing real colors. I like black. And white and grey and nude. But then again it is summer and it was on sale. Secondly, it is too short for work. There have been pretty strict clothing guidelines especially in my lovely department. But it was a friday, again I was late and maybe I had reached the point where I did not care anymore
The second problem after sporting an acceptable look is to find someone who degrades him- or herself to take pictures of you and your more-or-less cool outfit. This was easy because one of my friends developed a real interest in my blog and in addition to that has a very helpful personality. 
The third and biggest issue is the ability to look somewhat good in the pictures. Of course the photographer has to find the right angle and light settings (which makes it difficult if you are 'using' friends instead of real photographers). But the most important and impossible thing at the same time is the model. And that is you. Although one may not look like a model and never wanted to be one - you have to strike a pose. For me this is the most ridiculous thing ever. Posing on a street with strangers looking at you weirdly. Because you behave like a total weirdo. But sometimes you are lucky and the pictures turn out great. With a cool look on your face, a cute smile, a perfect fitting dress and highlighted beautiful make up. Sometimes. With a little luck.
But not this time. Absolute fail. 
However, just keep laughing. 

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Montag, 21. Juli 2014

Dear Theresa...

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DE// Wenn ich an die Grundschulzeit denke, bildet sich sofort ein großes Lächeln auf meinen Lippen. Wie frei, wie glücklich, wie unbeschwert. Seilspringen und Gummitwist in den Pausen, Schulschluss um spätestens 13 Uhr, Mathe war noch verständlich, Jungs waren zwar irgendwie komisch, aber immerhin hatten sie noch nicht die Macht uns Nächte lang wach zu halten oder ihretwegen ins Kissen zu weinen. Neben Scrunchies und Scout-Schulranzen hatten wir fast alle eins: einen Lamy-Füller. Diesen holzigen mit roten Details? Ja, kennt ihr den? Und eins bestimmte meine Grundschulzeit auch: meine Brieffreundinnen. Ich hatte gleich mehrere. Wie sehr ich mich gefreut habe, einen neuen Brief (auf Pferdebriefpapier) zu erhalten. Und gleich am selben Tag zu antworten. 
Mittlerweile hat sich vieles geändert, aber handgeschriebene Briefe und Karten lassen mein Herz immer noch höher schlagen. Gerade jetzt, wo ich so weit weg bin von zu Hause. Als ich einen Brief von Theresa erhielt, stiegen mir gleich die Freudentränen in die Augen. Man fühlt sich sofort wertgeschätzt. Und wenn ihr eine ähnliche Affinität zu Briefen, Karten, Notizbüchern, Schreibwaren etc. habt, könnt ihr bestimmt verstehen, dass es viel mehr Spaß macht, mit einem fast altmodischen Füller oder einem hochwertigen Kugelschreiber (wie hier zum Beispiel von Lamy) anstatt mit einem schmierendem Werbegeschenk-Kulli zu schreiben. Neben Theresas Antwort habe ich auch noch eine Geburtstagskarte an eine Freundin mit dem Füller geschrieben. Ungewohnt zu Beginn, aber ein schönes Ergebnis. Wie seht ihr das? Schreibt ihr Briefe? Und womit schreibt ihr sie? XO

EN// This long German text is all about handwritten letters. I remember having pen pals when I was younger and how happy I was when a new letter arrived. I answered at that very day. And I felt so appreciated whenever someone answered immediately. This still hasn't changed. Especially now that I am so far from home, receiving a handwritten letter or card makes me feel loved and thought of. When I got a letter from Theresa some weeks ago my tears immediately filled with tears of happiness. It just means that the other person took her or his time to sit down and write some nice words to you instead of just typing in a text message while on their commute. And if you are a little like me and have an affection for letters, cards, notebooks and writing, you will understand that writing with a beautiful and high-quality pen is so much more fun than with a cheap one you got from your pharmacy. These ones from Lamy that you can spot on the pictures look pretty as well. What do you think? Do you write letters? XO

Sonntag, 6. Juli 2014

New York Outfit: Williamsburg Sunday

IMG_9128 Fotos mit CLaudia IMG_9121 Skirt - H&M (similar here) / Crop Top - Express (similar here) / Shoes - Urban Outfitter (similar here) / bag - Rebecca Minkoff

DE// Zu Grundschulzeiten war neben Glitzeraufdrücken, Tattoo-Ketten und Scrunchies eins besonders modern: bauchfrei. Und da ich scheinbar schon immer einen kleinen Knacks hatte, wenn es um meinen Körper und mein Gewicht ging (ganz ehrlich, wieso gab es die Kategorie 'Gewicht' in Diddl-Freundschaftsalben?!), habe ich es nie getragen. Ich war nie dick, aber ich hab es mich nicht getraut. Dabei wollte ich es. Als die No Angels irgendwann nicht mehr in den Charts zu finden waren und auch die Fusselpullover- und Schlaghosenzeit vorbei war, wurde bauchfrei verachtet und von wenigstens halbwegs modebedachten Menschen nicht mehr getragen. Bis vor gut zwei Jahren. Als es plötzlich wieder kam. Dieses Mal in einer hübscheren Variante. (Denken wir jetzt, wer weiß, was wir in 10 Jahren sagen...) Die der-Bauchnabel-ist-verdeckt-und-ich-zeige-nur-ein-paar-Zentimeter-Taille-Version ist meiner Meinung nach grandios. Ich liebe High Waisted Shorts, Jeans, Röcke. Und dazu kurze Shirts. Mal davon abgesehen, dass ich den Bauchnabel irgendwie intim finde und es daher begrüße, ihn nicht zu zeigen, kann diese Version von so viel mehr Mädchen getragen werden. Denn ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die ungern ihren ganzen Bauch zur Schau stellt und trotzdem einen sommerlichen Trend tragen möchte. Die Taille ist meistens schlank, ein ausgestellter Rock verdeckt alles, was man verdecken möchte und es sieht einfach süß aus. Oder nicht? Lasst mir gerne eure Meinung da. Habt einen tollen Start in die Woche. XO.

EN// When I went to primary school there were a lot of fashion trends. We all wore scrunchies in our hair, tattoo necklaces around our necks and glitter prints on our shirts. Because I apparently had issues with my body starting at a very young age I never participated in a trend I loved on my best girlfriends: belly tees. I have never been chubby (okay, yes, as a toddler, but that's it) but I just felt uncomfortable showing around my belly. Time and trends passed by and with bootcut jeans and fizzy knits also the belly-free clothes vanished. Until like 2 years ago. I love the 'new' definition of belly-free. Because you are not actually showing your belly but a teeny tiny bit of your waist. And I feel a lot more comfortable with showing a little skin around the waist especially with high waisted (flared) skirts and pants that hide everything you want to hide. In addition it just looks so summery and cute. Don't you agree? What's your opinion on that style? I hope you have a great start into your week. XO.

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Mittwoch, 2. Juli 2014

In Love with Midi and Pleats: Office and Play Outfit

Faltenrock1 Faltenrock IMG_9173 Skirt - Zara (similar here) / Blouse - Zara / Bag - Forever21 / Heels - H&M (similar here) / Sunglasses - Vintage (similar: Asos 1, Asos 2, Ray Ben)

DE// Ich stehe gemeinsam mit gefühlten dreiundzwanzigtausend anderen Menschen in der Subway (1 train Brooklyn bound, nur zur Information, falls ihr mal nach New York zieht, das ist nicht angenehm zur Rush Hour) und berühre ungefähr sechs von ihnen. Immerhin funktioniert die Klimaanlage, aber trotzdem wünsche ich mir diverse fremde Körperteile nicht auf meiner Haut. Endlich öffnen sich die Türen an meiner Station, die Menge trägt mich raus, in die Hitze. Es ist 8.30 Uhr und es sind schon 28 Grad. Die Luftfeuchtigkeit liegt in einem zu hohen Bereich und es sind noch exact 1,448 km (danke Google Maps)bis zur Arbeit. Aber sobald ich laufe, stresst mich gar nichts mehr. Weder die anstehenden E-mails, das fensterlose Büro, das leere Portemonnaie und der knurrende Magen, die vielen Menschen, die Taxis, die nicht halten, obwohl sie rot haben. Es ist mir egal. Denn ich spüre wie mein Rock mit jedem Schritt schwingt. Wie der schwache Wind sich trotzdem unter die Falten legt. Wie der weiche Stoff meine Beine umspielt. Ich bin verliebt. Ich bin offiziell verliebt in Midi-Röcke und insbesondere in diesen. Die Farbe ist (für mich) perfekt. Die Länge auch. Ich kann ihn problemlos ins Büro tragen, denn er ist eindeutig lang genug und schützt außerdem vor dem kalten Zug der Klimaanlage. Auch für draußen ist er erstaunlicherweise gut geeignet, denn er schwingt luftig umher, kühlt mich sogar ein wenig herunter und versetzt mich in ein anderes Jahrhundert. Sollen sich die anderen Leute doch heute Sorgen machen, ich bin ganz woanders in Gedanken. 
(Meine Kollegin hat mich gefragt, ob ich nach der Arbeit ein Date habe, weil ich so 'pretty' aussehe. Ich habe von insgesamt fünf weiteren Frauen Komplimente bekommen. Ich glaube Männer stehen da nicht so drauf, aber alle Mädels haben mich auf den Rock angesprochen. Und mich damit noch mehr in neue Verliebtheit sinken lassen.)

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EN// Together with what feels like twenty-three-thousand people I am on the Brooklyn bound 1 train. My colleague gets anxious when I only mention this specific subway line. I can feel numerous bodies touching mine. At least the air condition is working. When we finally arrive my station the crowd takes me out to the streets, to the heat. It is only 8.30am and it is already 28 degrees celsius. The air is way too humid and reminds me of my vacation on Bali. But without palm trees and fresh exotic fruits. But as soon as I start walking I do not care anymore. I do not care about the insane amount of people, about all the unread e-mails waiting for me, the window-less office, my empty wallet but rumbling stomach, the cabs that almost hit me. Nothing gets to me. I am totally cool. Because I can feel my skirt swinging with every step. I feel its soft fabric touching my legs, its perfect color matching my mood and how the weak wind gets between the pleats. I feel like I am in another century. And I am in love. I am madly in love with midi-skirts and especially this one. It obviously has an office-appropriate length, looks like a lot of effort when it is not and protects my legs from the freezing cold air conditioning. It is just perfect.
(My other colleague asked whether I have a date after work because I looked so 'pretty'. I got compliments for the skirt from five other women. I guess men do not really like midi-skirts but seems like girls do. And this make me feel in love even deeper.)

Freitag, 27. Juni 2014

From Where I Stand - New York Diaries

Outfits, FWIS4
ONE: Dress - H&M , Sandals - Urban Outfitters / TWO: Blazer - BOSS Orange, Flats - J.CrewOutfits, FWIS2 ONE: Heels, Coat - H&M, Leggings - Zara / TWO: Shirt - H&M, Flats - Nine WestOutfits, FWIS5ONE: Shorts - Zara, Sandals - Urban Outfitters / TWO: Shorts - Zara, Sandals - ExpressOutfits, FWIS1ONE: Shoes - Nike Blazer, Leggings - Gina Tricot / TWO: Flats - Nine West, Bracelets - Tiffany & CoOutfits, FWISONE: Flats - Gap, Pants - Zara / TWO: Heels - Zara

DE// Ich greife nach meiner Handtasche, checke schnell ob alles dabei ist, lasse die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fallen (obwohl ich eigentlich beide Schlösser abschließen müsste, aber ich bin nicht die letzte, die geht) und laufe die Treppe runter. Ich stehe auf dem Gehweg, oder warte auf die Bahn, oder bin bereits im Büro. Aber eins darf nicht fehlen. Egal wie wenig Zeit ich habe. But first - let me take a selfie? Ne. Also naja, manchmal schon, aber meistens heißt es: But first - let me take a 'from where I stand'. Warum genau wir alle (ja, gebt es ruhig zu!) regelmäßig unsere Füße, Beine und so viel wie eben vom Oberkörper möglich fotografieren, ist mir nicht ganz klar. Aber ich denke es ist einfach der ungeschickte Versuch, sein Outfit mitzuteilen. Und zwar immer dann, wenn gerade niemand in der Nähe ist, um dabei zu helfen. Und damit wir nicht schreiben müssen 'So sieht mein Outfit von oben aus und ich hoffe meine Beine wirken nicht so dick', packen wir einfach den Hashtag #fromwhereistand drunter und gut ist. 

Bei Instagram haben mich viele nach den schwarzen Sandalen gefragt. Leider sind diese ausverkauft. Ich bin bei Sandalen sehr eigen, ich bekomme schnell Blasen oder schmerzende Füße und ich mag auch nicht viele Designs. Meine jetzigen finde ich schön, aber bequem sind sie nicht so für lange Strecken. Ich hab mir vorgenommen, jetzt insbesondere bei Schuhen, die ich den ganzen Sommer trage, mehr auf Qualität und Fußbett zu achten. Und das heißt nicht unbedingt, dass man auf den Birkenstock-Zug aufspringen muss. Ich habe zum Beispiel bei Salamander ein paar hübsche (und auch schwarze) Sandalen gefunden, die mir sehr gefallen. Wie macht ihr das so? Seid ihr da auch empfindlich? Und Hand aufs Herz, wie oft fotografiert ihr eure #fromwhereistands? 

EN// Sorry. I am just too tired to translate the whole text. I just ran a 10k and it is the middle of the night and I have to work tomorrow. Shame on me. Above you can see some of my #fromwhereistand - Instagram shots. I do not know when it even started but somehow we all go outside and instead of saying 'but first - let me take a selfie' we take a picture of our legs and feet. As an attempt to somehow share our outfits when nobody is around to take a proper outfit picture. Hands down, we all do that, don't we? XO